Galerie Rieder

Newsletter - Mai 2010
 

GALERIE RIEDER

NEWSLETTER Mai 2010


Expressive Aquarelle, Holzschnitte und Radierungen des Berliner Künstlers Carl-Heinz Kliemann offerieren wir in unserer neuen Ausstellung zusammen mit minimalistischen Wandreliefs und Skulpturen der Niederländerin Riki Mijling.

Die Papierarbeiten von Carl-Heinz Kliemann spiegeln seine intensive Auseinandersetzung mit der Natur wider. Bis in die Gegenwart sind Stadtbilder und Landschaften, die sich durch die subtile Balance von Abstraktion und Realismus auszeichnen, das zentrale Thema seines künstlerischen Schaffens.

Als bevorzugtes Medium verwendet Kliemann den Holzschnitt. 1947 schuf er, nachdem er in die Klasse von Karl Schmidt-Rottluff gewechselt war, sieben Farbholzschnitte für eine Mappe mit dem Titel „Landschaften“. Sie thematisieren Motive und Umgebung von Berlin. Unter dem Einfluss seines Lehrers entwickelt er in diesen Darstellungen eine zurückgenommene flächige und ausdrucksvolle Formensprache mit kräftigem Kolorit.
Gleichsam wird jedoch bereits eine eigenständige Handschrift sichtbar, die Kliemann in den folgenden Jahrzehnten stärker abstrahiert und präzisiert, indem er die Komposition und Farbgebung auf das Wesentliche reduziert. Aus Linien und Flächen entstehen Formen und Gebilde, die in Verbindung mit dem leeren weiten Raum, den Kliemann auf dem Papier hinterlässt, ein fragiles und empirisch--melancholisches Moment offenbaren.

Riki Mijling bildhauerischen Arbeiten bestimmen durch ihren klaren und erhabenen Ausdruck den Raum und die Fläche. Die strengen geometrischen Kompositionen der aus poliertem Stahl gefertigten Reliefserie „Resonance Shape“ werden von Wandflächen unterbrochen, geschlossene dunkle und geöffnete helle Flächen treten alternierend in einen spannungsreichen Dialog miteinander.

Die Plastiken basieren auf minimalistischen kompakten Formen wie Kugel, Ellipse und Quadrat. Ihre Ausführung in den von der Künstlerin geschätzten Materialien Bronze und Eisen und die gleichmäßig glänzend oder unregelmäßig patinierten Oberflächen lassen die Objekte optisch und haptisch erfahrbar werden: Materialität und scheinbare Schwere der Werke lösen sich in der Wahrnehmung des Betrachters auf.

Das Oeuvre von Riki Mijling erhält in der Auseinandersetzung mit dem Zen- Buddhismus und der De Stijl-Bewegung eine besondere Prägung: In einer von Reduktion, Geometrie und Ästhetik insinuierten Formensprache kreiert sie eine sinnliche, Kontemplation und Ruhe erzeugende Aura.

Ausstellungsdauer: 7. Mai – 24. Juli 2010

GALERIE RIEDER MÜNCHEN

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OPEN ART

Das Kunstwochenende
der Münchner Galerien
10./11./12. September 2010

Di. - Fr.: 11:00 bis 13:00 / 
14:00 - 18:00 Uhr
Sa.: 11:00 bis 15:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Maximilianstr. 22
D- 80539 München 
Tel: (49) 089/29 45 17 
Fax: (49) 089/25 54 38 56

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